Unternehmensdaten verknüpfen und Geschäftspotenziale ausschöpfen



Unternehmen verfügen über große Mengen an Daten, gespeichert in unterschiedlichen Systemen und Formaten. Meist sind keine zentralen Möglichkeiten vorhanden, diese zeitsparend abzurufen um damit weiterzuarbeiten – eine enorme Herausforderung für Mitarbeiter und Führungskräfte. Einer Skandinavischen Studie im Bereich „Enterprise Search“ zufolge empfinden mehr als ein Viertel der befragten Mitarbeiter es als „eher schwierig“ bzw. „sehr schwierig“, Informationen zu finden, die sie für die Erledigung ihrer Aufgaben benötigen. Das hat natürlich negative Auswirkungen auf die Produktivität und hemmt Innovationen.

Viel weitreichender als das Fehlen einer geeigneten Suche, ist das Problem der zahlreichen Datensilos. Sie verhindern häufig einen Überblick über die gespeicherten Informationen und Geschäftspotenziale bleiben verborgen.

Um im täglichen Wettbewerb zu bestehen, sollten Unternehmen ihre Daten zum eigenen Vorteil nutzen und Erkenntnisse aus ihnen gewinnen. Dies erfordert den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI), Cognitive Search und Wissensmanagement. Insight Engines wurden genau dafür entwickelt. Sie unterstützen Unternehmen dabei das bestehende Unternehmenswissen zu verknüpfen: Für ein umfassenderes Verständnis für Kunden, geschäftliche Belange oder Prozesse und zeigen gleichzeitig Möglichkeiten für Optimierungen und Wachstum auf.

Business-First Ansatz für KI

Die Rufe nach dem Einsatz von künstlicher Intelligenz werden immer lauter – sowohl aus den eignen Reihen als auch von Extern. Damit steht fest – Unternehmen müssen sich mit dem Thema KI auseinandersetzen.

Martin White von der IT-Beratungsfirma Intranet Focus Ltd schrieb kürzlich, dass einige Anbieter vermitteln „durch die KI/ML-Grundlagen ihrer Technologien sei es überflüssig Benutzeranforderungen zu definieren“ und fügte ergänzend hinzu „Nichts könnte weiter von der Realität entfernt sein.“

Einen sogenannten AI-First-Ansatz zu wählen ist aber schwierig. Es ist zielführender, stattdessen im Vorfeld zu überlegen, welche der Unternehmensbereiche am meisten von KI-gestützten Abläufen profitieren könnten.

Ein erfahrener Anbieter kann beispielsweise bei der Identifikation von Anwendungsfällen, die mit KI auf ein neues Level gebracht werden können, unterstützen. Erst durch die Definition von konkreten Erfolgskriterien, erzielen Sie mit Enterprise Search- und Insight Engines die maximale Rendite aus Ihren Bemühungen und Investitionen.

Hands-on ausprobieren und starten

Anstatt sich Szenarien und spezifische Use Cases in der Theorie zu überlegen, ist unser Tipp: Werden Sie aktiv und probieren Sie KI in ausgewählten Bereichen aus.

Nur durch Tests mit den eigenen Daten zeigt sich ob die Leistungsfähigkeit des Produkts den Erwartungen entspricht und ob die konkreten Business Pain Points mithilfe von KI und Information Insights optimiert werden können.

Daher empfiehlt es sich im ersten Schritt in einer bestimmten Abteilung unter Einbeziehung der Stakeholder zu starten und erst nach und nach unternehmensweit zu skalieren. Erfahrungsgemäß wird die Einführung von den Fachabteilungen als „Nicht-IT-Projekt“ vorangetrieben. Für sie ist der Mehrwert sofort messbar, wenn eine KI-basierte Insight Engine ihre Geschäftsdaten und -prozesse analysiert und verknüpft und dass ganz ohne organisatorische Änderungen.

Daten verknüpfen

Das Konzept des digitalen Zwillings wurde ursprünglich für die Industrie entwickelt und erstreckt sich heute über den Industriesektor hinaus. Für „intelligente Einblicke“ lassen sich nun Unternehmensdaten verknüpfen und 360-Grad-Sichten (oder digitale Zwillinge) auf das Unternehmen, die Kunden, Prozesse, Produkte und Ressourcen generieren.

Ein führendes amerikanisches Unternehmen für Audioprodukte nutzt als unser Kunde beispielsweise digitale Zwillinge, um 360-Grad-Sichten auf interne Stücklisteninformationen zu erhalten. Für diese Informationstiefe (auf Komponentenebene einer bestimmten Stückliste), mussten die Mitarbeiter in der Vergangenheit zwischen mehreren Anwendungen hin und her wechseln. Heute erhalten Mitarbeiter die Informationen zu Produkten, Anwendungsfällen, einzelnen Komponenten, Abhängigkeiten und Vorschriften einfach und unkompliziert in einer Nutzeroberfläche angezeigt.

Anstatt rund 20 Minuten zu vergeuden um die relevanten Stücklisteninformationen zu finden, stehen dank der intelligenten Verknüpfung aller Daten, nun die benötigten Informationen auf Knopfdruck zur Verfügung.

Erkenntnisse aus der Vergangenheit

Die Verknüpfung bestehender Unternehmensdaten steigert nachhaltig das Verständnis für Geschäftspraktiken, Kunden oder Trends. Dadurch lassen sich Effizienz und Effektivität nachhaltig steigern und die Fähigkeit rasch auf sich ändernde Trends und Sachverhalte zu reagieren, ausbauen.

Um dies zu erreichen, braucht es flexible und rasch einsetzbare Produkte, die Mitarbeiter unterstützen – unabhängig wo diese gerade arbeiten – und vorhandene Informationen so aufbereiten, dass Sie in der Lage sind auf Kunden- und Mitarbeiterbedürfnisse einzugehen, Ressourcen bestmöglich zu nutzen um den Unternehmenserfolg nachhaltig zu sichern.

Originalartikel erschienen auf Forbes.com: https://www.forbes.com/sites/forbestechcouncil/2020/10/06/how-to-connect-the-dots-of-enterprise-data-to-reach-your-business-potential/?sh=7abc90378be7

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